Aktuelle Informationen

VERANSTALTUNGEN IM NOVEMBER 2017

Montag, 13. November 2017

Eröffnung der Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ mit einem Vortrag von Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin.

Ort: Sophie-Scholl-Schule, Elßholzstr. 34, 10781 Berlin

 

VERANSTALTUNGEN IM OKTOBER 2017

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19 Uhr

Festvortrag von Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, zum Thema: „Gedanken sind Kräfte – eine persönliche Annäherung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus“.

Ort: Max-Ulrich-Von-Drechsel Realschule, 93128 Regenstauf

Den Artikel zur Veranstaltung aus der Mittelbayerischen Zeitung können Sie hier nachlesen.

 

Montag, 16. Oktober 2017, 18 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Vorstandsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944.

Ort: Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, 70174 Stuttgart.

 

VERANSTALTUNGEN IM SEPTEMBER 2017

Mittwoch, 27. September 2017, 19.00 Uhr

Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach: Geisterkinder. Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft

Buchvorstellung im Rahmen des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Unsere wahre Identität sollte vernichtet werden. Die nach dem 20. Juli 1944 nach Bad Sachsa verschleppten Kinder“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, zweite Etage, Saal B.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 21. September 2017 per E-mail: veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder unter Telefon: (030) 26 99 50 00.

Zum Download hier die Einladung zur Veranstaltung.

 

Mittwoch, 20. September 2017
Seminar zum Thema „Aspekte Deutscher Justizgeschichte im 20. Jahrhundert“ für Rechtsreferendare des Kammergerichts Berlin. Referenten: Dr. Axel Smend und Dr. Ekkehard Klausa (Programm).
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand
– geschlossene Veranstaltung –
 
 
 

15. – 17. September 2017

DEN SCHATZ DES WIDERSTANDS BEWAHREN

Tagung zum 100. Geburtstag von Clarita von Trott zu Solz

Kontakt und Ort der Tagung:

Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V.:
Im Trottenpark 1 · 36179 Bebra-Imshausen
Telefon: 06622-424 40 · Fax 06622-43 04 19
www.stiftung-adam-von-trott.de
E-Mail: kontakt@stiftung-adam-von-trott.de
Ansprechpartnerin: Ute Janßen

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier im Flyer zur Tagung.

 
 

RÜCKBLICK AUF DEN JUGENDWORKSHOP

Am 20. Juli 2017 fand anlässlich des 73. Jahrestages des 20. Juli 1944 wieder ein Jugendworkshop in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt. In diesem Jahr waren wir unterwegs auf einem thematischen Spaziergang durch den nahe gelegenen Tiergarten mit einem Audiovideoguide zum Widerstandsnetzwerk Rote Kapelle.

Dem Berliner Widerstandsnetzwerk Rote Kapelle gehörten mehr als 150 Regimegegnerinnen und Regimegegner unterschiedlicher sozialer Herkunft und weltanschaulicher Auffassung an. Im Zentrum standen die Ehepaare Libertas und Harro Schulze-Boysen sowie Mildred und Arvid Harnack. Gemeinsam diskutierten sie über politische und künstlerische Fragen, halfen Verfolgten, dokumentierten nationalsozialistische Gewaltverbrechen und riefen in Flugschriften zum Widerstand auf.

Der Audiovideoguide erzählt ihre Geschichte. Mit dem spanischen Musiker Felix von Harnack und dem deutschen Schauspieler Kolja Unger führen Nachfahren der vierten Generation die Nutzerinnen und Nutzer vom Tiergarten, in dem sich die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer häufig trafen, bis zu den früheren Folterkellern an der Topographie des Terrors.

Bilder vom Jugendworkshop mit jungen Angehörigen sowie Schülerinnen und Schülern vom Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart:

 

AKTUELLE SONDERAUSSTELLUNG

„Unsere wahre Identität sollte vernichtet werden.“ Die nach dem 20. Juli 1944 nach Bad Sachsa verschleppten Kinder

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Stadt Bad Sachsa

Ende Juli/Anfang August 1944 wird in Bad Sachsa das Kinderheim „Bremen“ der „Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt“ auf Weisung des Berliner Reichssicherheitshauptamtes überstürzt geräumt.

Vier Häuser, nach Alter und Geschlecht getrennt, und eines für Babys und Kleinkinder werden für insgesamt bis zu 200 Kinder vorbereitet. Ihre Väter sind am Umsturzversuch des 20. Juli 1944 beteiligt gewesen und nach Todesurteilen des „Volksgerichtshofes“ ermordet worden oder haben sich als Angehörige des Nationalkomitees „Freies Deutschland“ in der sowjetischen Kriegsgefangenschaft gegen die nationalsozialistische Diktatur gewandt. Ihre Mütter sind vielfach in Gefängnissen oder Konzentrationslagern als „Sippenhäftlinge“ inhaftiert.

Die Kinder erhalten neue Vor- und Nachnamen. Geschwister werden oft getrennt, die Nennung der wahren Namen bleibt verboten. Viel spricht dafür, dass zumindest die jüngeren Kinder zur Adoption freigegeben werden sollen, die älteren sind wohl – unter ihren neuen Namen – für den Besuch nationalsozialistischer Internate vorgesehen.

Doch Ende September 1944 ändert die nationalsozialistische Führung ihre Politik. Als jetzt einige Mütter aus der „Sippenhaft“ entlassen werden, bringt ihnen die Gestapo auch ihre Kinder aus Bad Sachsa zurück. Sie werden nicht mehr als Druckmittel gegen die Väter benötigt.

 

Die verbliebenen Kinder sollen Anfang April 1945 in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht werden, wo sich bereits eine größere Gruppe von „Sippenhäftlingen“ befindet. Doch ein schwerer Luftangriff auf Nordhausen, bei dem auch die Bahnanlagen zerstört werden, verhindert dies. Die Kinder kehren ins Heim zurück und verbringen die letzten Kriegstage im Keller eines Hauses.

Am 12. April 1945 besetzen amerikanische Truppen Bad Sachsa. Der neue kommissarische Bürgermeister Müller stellt die verbliebenen Kinder unter seinen persönlichen Schutz. Doch viele von ihnen können erst im Sommer oder Herbst 1945 zu ihren Müttern zurückkehren.

Die Sonderausstellung wird bis zum 10. Januar 2018 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13-14, 10785 Berlin, 1. Etage, Sonderausstellungsbereich, gezeigt.

Öffnungszeiten

Mo – Mi, Fr 9 – 18 Uhr
Do 9 – 20 Uhr
Sa, So und Feiertags 10 – 18 Uhr

Änderungen vorbehalten. Information unter Telefon: 030/26 99 50 – 00.

 

REDEN VOM 19./20. JULI 2017

Die Reden vom 73. Jahrestag des 20. Juli 1944 können Sie hier nachlesen (laufende Aktualisierung):

Ausstellungseröffnung, Rede von Dr. Uta von Aretin

Rotes Rathaus, Rede von Ramona Pop

Rotes Rathaus, Rede von Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

St. Matthäus-Kirche, Festvortrag von Prof. Dr. Rainer A. Blasius

Plötzensee, Predigt von Pater Klaus Mertes SJ

Mittagessen, Rede von Dr. Axel Smend

Plötzensee, Begrüßung von Christian Schmidt

Plötzensee, Gedenkansprache von Gerhart R. Baum

Plötzensee, Totengedenken von Dr. Axel Smend

Gelöbnis, Ansprache von Prof. i. R. Dr. Michael Wolffsohn

 

MEDIENHINWEISE

„DIE WELT“ vom 20. Juli 2017:

Artikel von Lars-Broder Keil: Ein kleines Buch spendet Trost in der Gestapo-Haft“ mit einem Interview von Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944. Sie können den Artikel hier nachlesen.

 

Kölner Stadtanzeiger vom 20. Juli 2017:

„Der Tag, der Hitlers Letzter sein sollte“. Ein Interview mit Anton Wirmer. Von Helena Schwar.

 

VERANSTALTUNGEN IM JULI 2017

Mittwoch, 26. Juli 2017, 20 Uhr

Kinopremiere DIE GUTEN FEINDE. Mein Vater, die ROTE KAPELLE und ich.

Der Filmemacher Christian Weisenborn erzählt in DIE GUTEN FEINDE das dramatische  Leben seines Vaters, der für die 68er-Generation zum Vorbild werden sollte: die Geschichte eines jungen Intellektuellen, der Ende der 20er Jahren aus der rheinischen Provinz nach Berlin kommt, um hier Schriftsteller zu werden, und das Leben in der Bohème in vollen Zügen genießt, bis die Machtergreifung der Nazis alle Illusionen zerstört. Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Fotos, privat gedrehtes Film­material  und neu geführte Interviews mit Hinterbliebenen der „Roten Kapelle“ geben intime Einblicke in die Ängste und Träume Weisenborns, seiner Frau Joy und ihrer mutigen Freunde – und erzählen von den abenteuerlichen Widerstandsaktionen der Gruppe, der es vor allem darum ging, über Hitlers Gräueltaten aufzuklären und eine Gegenöffentlichkeit gegen die Propaganda der Nazis zu schaffen.

Ort: Kino Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin, Tel. 030 8821753. Informationen zu Tickets bitte direkt im Kino erfragen.

 

Freitag, 21. Juli 2017,  18 Uhr

Schlachtenseer Abend

Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Ringshausen (Lüneburg) über Cäsar von Hofacker mit anschließendem Gespräch

Ort: Johanniskirche Schlachtensee, Matterhornstraße 37, 14129 Berlin

 

Mittwoch, 19. Juli / Donnerstag, 20. Juli 2017

Das Programm anlässlich des 73. Jahrestages des 20. Juli 1944 können Sie hier herunterladen.

 

Mittwoch, 12. Juli 2017, 19 Uhr

Eine Veranstaltung der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin in der Reihe „Forum 20. Juli 1944: Vermächtnis und Zukunftsauftrag“

Vortrag von Peter Altmaier MdB, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben.

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Webseite oder telefonisch unter: 030 / 26996-3716.

 

VERANSTALTUNGEN IM JUNI 2017

 

Donnerstag, 1. Juni 2017, 19 Uhr

Zeitzeuginnen-Gespräch:

Zum Umgang mit dem Widerstand nach 1945

Dr. Maria Theodora Freifrau von dem Bottlenberg-Landsberg und Dr. Bärbel Schindler-Saefkow

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, zweite Etage, Saal B

Anmeldung bis 23. Mai 2017 per Email: veranstaltung@gdw-berlin.de oder unter Tel. (030) 26995000

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung zum herunterladen.

 

VERANSTALTUNGEN IM MAI 2017

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19 Uhr

Präsentation des Audiovideoguides  Rote Kapelle

Begrüßung

Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Einführung in den Audiovideoguide

Stefan Roloff

Lesung

Saskia von Brockdorff, Julia Behrens und Eva Schulze-Boysen

Achtung!!! Neuer Ort: Hotel Maritim, Stauffenbergstraße 26 (genau gegenüber der Gedenkstätte Deutscher Widerstand), 2. Etage, Raum 21 (Dublin)

Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bis zum 5. Mai 2017 gebeten per Email: veranstaltung@gdw-berlin.de oder unter Tel. (030) 26995000.

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Einladung hier zum herunterladen.

 

VERANSTALTUNGEN IM APRIL 2017

 

Kinostart am 06. April 2017: „Freya – Geschichte einer Liebe“

Freya Deichmanns Leben ändert sich von Grund auf, als sie mit 18 Jahren Helmuth James von Moltke kennenlernt. „Ich sah ihn und mein Herz stand still.“ Er ist die Liebe ihres Lebens, die im Sommer 1929 beginnt und sich im Alltag des 3. Reiches bewähren muss. Dramatischer Höhepunkt ist die Zeit der Inhaftierung von Helmuth. Es ist eine Zeit zwischen Hoffnung und Abschied. Jeder Tag kann der letzte sein. Ihr großes Glück: fast täglich schreiben sie sich Briefe, geschmuggelt durch den Gefängnispfarrer Harald Poelchau. Eine Liebe im Widerstand, die auch mit der Hinrichtung des geliebten Menschen nicht endet.

Dokumentarfilm von Antje Starost und Hans-Helmut Grotjahn.

 

1. April 2017, 19.00 Uhr, St. Marienkirche
2. April 2017, 17.00 Uhr, Gedenkkirche Maria Regina Martyrum

„Die Freiheit, die Fesseln trägt“ – Eine szenische Collage
Johann Sebastian Bachs „Johannes-Passion“ und der Prozess um die Märtyrer des Widerstandes vor dem Volksgerichtshof 1945

Der Konzertraum verwandelt sich in einen Gerichtsaal und stellt mit den Mitteln der Szene, in Ausschnitten zur Passion nach Johannes in der Vertonung Bachs, den Prozess dar, der vor dem Volksgerichtshof 1945 um die ökumenischen Märtyrer Alfred Delp und Helmuth James Graf von Moltke stattfand. Dieser Prozess wird in seiner dramatischen Wucht szenisch-musikalisch dem in der Passionsgeschichte dargestellten Prozess gegenübergestellt, der vor mehr als 2000 Jahren stattfand, und der ebenfalls mit dem Todesurteil endete.

Tickets: 20€, erm. 15€.

Vorverkauf auf www.marienkirche-berlin.de oder im Kloster Laden, Heckerdamm 232, 13627 Berlin, Tel. 030/36411720.

Reservierungen unter tickethotline@marienkirche-berlin.de.

Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien in Kooperation mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau sowie der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum.

 

VERANSTALTUNG IM MÄRZ 2017

Dienstag, 21. März 2017

Im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus war Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, zu Gast am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart, wo er anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema „Corage – ist das lehrbar?“ mit Schülern und Lehrern diskutierte.

Zur Veranstaltung erschienen Artikel in den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung, die Sie hier nachlesen können.

 

NEUERSCHEINUNG

Henriette Schuppener: „Ihr trugt die Schande nicht, Ihr wehrtet euch“ – Das Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit, Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V., hrsg. v. Joachim Scholtyseck, Fritz Delp und Friedrich von Jagow, Band 21, Augsburg 2017.

Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs galten die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der deutschen Öffentlichkeit als „Vaterlandsverräter“. Entsprechend fanden öffentliche Gedenkfeiern, die an den Umsturzversuch und die daran Beteiligten erinnerten, erst zu Beginn der 1950er-Jahre statt. Heute gelten die Veranstaltungen trotz vielfältiger und kontrovers geführter Diskussionen als selbstverständlicher Bestandteil der Gedenkkultur der Bundesrepublik.

Erstmals liegt auf der Basis von zahlreichen, bislang noch nicht ausgewerteten Quellen eine umfassende wissenschaftliche Studie vor, die die Entstehung und Entwicklung der Gedenkfeiern zum 20. Juli 1944 detailliert nachzeichnet, die Motive der Organisatoren untersucht und die Gedenkreden sowie die öffentliche Resonanz analysiert. Dabei werden auch die Debatten um die Feiern nicht ausgespart.

382 Seiten, 38,90 Euro

Der Band kann im Online-Shop des Wißner-Verlags bestellt werden.

 

VERANSTALTUNG IM FEBRUAR 2017

17.-19. Februar 2017

XXX. Königswinterer Tagung

„…und dadurch steht er vor Freisler, als Christ und als gar Nichts anderes…“

– Christlicher Glaube als Fundament und Handlungsorientierung des Widerstandes gegen

das ‚Dritte Reich‘

Den Bericht zur Tagung können Sie hier nachlesen.

 

VERANSTALTUNGEN IM JANUAR 2017

Mittwoch, 25. Januar 2017

Eröffnung der Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ am Gymnasium  zum Grauen Kloster in Berlin. Mit einem Vortrag von Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944. In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Den Veranstaltungsbericht können Sie hier nachlesen.

 

Montag, 30. Januar 2017

Eröffnung der Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ an der Otto-Pankok-Schule in Mülheim an der Ruhr. Mit einem Vortrag von Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944.

Den Veranstaltungsbericht finden Sie hier.

 

VERANSTALTUNGEN IM NOVEMBER 2016

Am 22. November 2016 wurde in Bad Sachsa die Ausstellung „“Unsere wahre Identität sollte vernichtet werden“. Die nach dem 20. Juli 1944 nach Bad Sachsa verschleppten Kinder“ eröffnet.

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Die Medienberichte zur Veranstaltung können Sie hier nachlesen:

NDR online vom 22. November 2016

Harzkurier vom 23. November 2016

Göttinger Tageblatt vom 23. November 2016

Bild online vom 24. November 2016

 

Programm zur Eröffnung:

Begrüßung: Dr. Axel Hartmann, Bürgermeister der Stadt Bad SAchsa

Grußwort: Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor beim BKM

Grußwort: Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld

Zur Ausstellung: Prof. Dr. Johannes Tuchel, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

 


Freitag, 19. November 2016

Stauffenberg Gedächtnisvorlesung

Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, spricht anlässlich zum Thema „Gedanken sind Kräfte – Eine persönliche Annäherung an das Thema Widerstand gegen den Nationalsozialismus“.

Ort: Weißer Saal, Neues Schloss, Stuttgart

 

Medienhinweis

Am 13. Oktober erschien in der Ausgabe von ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Prof. Dr. Johannes Tuchel und Maximilan Probst mit dem Titel „Die Erbschleicher. Wie Pegida, AfD und die Neue Rechte versuchen, den Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu vereinnahmen.“ Den Artikel können Sie hier nachlesen.

Weitere Artikel zum Thema:

 

VERANSTALTUNGEN IM OKTOBER 2016

Montag, 10. Oktober 2016 um 17:00 Uhr

Enthüllung einer Gedenktafel zu Ehren der Widerstandskämpferin Margarethe Gräfin von Hardenberg, geb. von Oven. Die Laudatio hält Dr. Elisabeth Raiser von der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste„.

Margarethe Gräfin von Hardenberg war an den Umsturzplänen des 20. Juli 1944 zentral beteiligt. Auf der Basis der besonderen freundschaftlichen Verbindung weihte Henning von Tresckow sie in die „Operation Walküre“ ein, deren schriftlich ausgearbeitete Planungen, Nachrichten und Kontakte im Verschwörerkreis von Margarethe von Oven mitformuliert wurden.

Ort: Stadt Göttingen, Haus Dahlmannstraße 1

 

Am 04. Oktober 2016 wurde in Paris im Musée du Général Leclerc de Hauteclocque et de la Libération de Paris – Musée Jean Moulin die Ausstellung von „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ durch Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen eröffnet.

Die Reden der Eröffnung können Sie hier nachlesen (Liste wird aktualisiert):

Ansprache Dr. Axel Smend

Ansprache Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen

Ansprache Jean-Marc Todeschini

 

VERANSTALTUNGEN IM SEPTEMBER 2016

Freitag, 30. September 2016 um 19:00 Uhr

Helmut Caspar von Moltke und Axel Smend im Gespräch: „Zur Situation der Angehörigen des deutschen Widerstandes nach dem Krieg“

Moderation: Dr. Petra Keller, Berlin

Ort: Berghaus, Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Kreisau / Polen

 

Mittwoch, 21. September 2016 um 15:00 Uhr

Der Verlag Herder lädt herzlich zur Buchvorstellung des Bandes:

„Ökumene in Zeiten des Terrors. Streitschrift für die Einheit der Christen“ von     Dr. Antje Vollmer und Pater Klaus Mertes SJ

Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich bis 14.09.2016: Nicola Meier, Tel. 089/5403188-17, presse@herder.de

 

Donnerstag, 15. September 2016 um 11:15 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Vorstandsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944. In Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Ort: Canisius-Kolleg, Tiergartenstraße 30/31, 13509 Berlin

 

MEDIENHINWEIS

Deutschlandfunk, 16.08.2016 um 19:15 Uhr

Ortserkundungen: Sippenhaft im Kinderheim Borntal. Nur langsam kommt die Erinnerung

Sieben Holzhäuser in einem weitläufigen, abgelegenen Tal im Harz, unweit der früheren deutsch-deutschen Grenze, waren einmal das Kinderkrankenhaus in Bad Sachsa. 1944 waren dort sämtliche Kinder der Attentäter des 20. Juli interniert. 1945 floh ein Dresdner Kinderarzt mit 146 Waisen des Bombenkriegs dorthin.

Später haben Diakonissen aus dem Sanatorium für tuberkulöse Kinder ein Kinderkrankenhaus gemacht. Nach der deutschen Vereinigung war es nicht mehr rentabel und wurde stillgelegt. Nun will ein holländischer Investor auf dem Gelände einen Ferienpark errichten. Bis in die 90er-Jahre wurde die Episode über die Kinder des 20. Juli beschwiegen. Dann kehrten die Kinder von damals zurück. Unterstützt von einer mutigen Bürgermeisterin stellte sich die Bevölkerung endlich der Vergangenheit.

Ein Beitrag von Karl-Heinz Heinemann

 

VERANSTALTUNGEN IM JULI 2016

Rückblick auf Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene am 20. Juli 2016

Im Rahmen der diesjähigen Veranstaltungen anlässlich des 72. Jahrestages des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 veranstalteten die Stiftung 20. Juli 1944 und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ein Zeitzeuginnen-Gespräch für Jugendliche und junge Erwachsene.

Die Referentinnen waren Frau Dr. Maria Theodora von dem Bottlenberg-Landsberg, Tochter des katholisch-konservativen Widerstandskämpfers Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg, und Frau Dr. Bärbel Schindler-Saefkow, Tochter von Änne und Anton Saefkow, die im kommunistischen Widerstand aktiv waren.

Zusammen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde insbesondere über den Umgang mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Ost- und Westdeutschland und in den Familien der Angehörigen von Widerstandskämpfern gesprochen und diskutiert.

Jugendworkshop 20. Juli 2016

 

REDEN VOM 19./20. JULI 2016

Ansprache des Hauptredners auf der Feierstunde der Bundesregierung am 20. Juli in der Gedenkstätte Plötzensee                                                                                     Rede BMn Dr. Barbara Hendricks

Weitere Ansprachen

Empfang im Roten Rathaus                                                                                             Rede Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee                                       Predigt Superintendent Carsten Bolz

Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944                                   Begrüßung Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück
Grußwort RegBm Michael Müller
Totengedenken Dr. Axel Smend                                                                                       
 

Mittagessen der Stiftung 20. Juli 1944                                                                                  Rede Dr. Axel Smend

Feierliches Gelöbnis der Bundeswehr

Rede BMin von der Leyen

Rede Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber

 

23. Juli 2016 um 15:00 Uhr: Gedenkandacht in der Bornstedter Kirche mit Pfrn. Cornelia Radeke-Engst und einem Vortrag von Juliane von Kutter-Hammerstein über Oberleutnant Ludwig von Hammerstein-Equord und Familie (Ribbeckstr. 17, 14469 Potsdam).

 

Programm der Gedenkfeierlichkeiten am 19./20.07.2016

Das Programm der Feierlichkeiten anlässlich des 72. Jahrestages des 20. Juli 1944 finden Sie hier.

 

VERANSTALTUNG IM MÄRZ 2016

12. und 13. März 2016 Berlin
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
„Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Einen Workshop zum Thema Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus veranstaltet die Freya von Moltke-Stiftung. Ausgehend von der Rolle der Frau im
Nationalsozialismus sollen die einzelnen Biographien und
Gegenentwürfe von Frauen besprochen werden, die sich für eine andere
Gesellschaft einsetzten. Für die Podiumsdiskussion am Sonntagnachmittag konnte u. a. Astrid Rothe-Beinlich, Parlamentarische Geschäftsführerin der Thüringer
Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, gewonnen werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm und Anmeldung

 

 


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