Haltung zeigen!

In wenigen Tagen jährt sich der 20. Juli 1944. Wir gedenken der Frauen und Männer, die im Widerstand gegen den Nationalsozialismus ihr Leben einsetzten und verloren. 
Wir erleben heute, wie der Ton in der öffentlichen Auseinandersetzung schärfer wird und wie die Gesellschaft sich zunehmend spaltet. In einer solchen Lage kann die Erinnerung an den Widerstand Orientierung geben. Sie führt uns vor Augen, dass Demokratie Haltung braucht und dass Engagement, Mut und Anstand keine Selbstverständlichkeit sind.
Aus diesem Anlass hat die Stiftung 20. Juli 1944 am 16. Juli 2026 einen Gastbeitrag mit dem Titel „Haltung zeigen" in der F.A.Z. veröffentlicht. Den vollständigen Text finden Sie hier.

Stellungnahme der Stiftung 20. Juli 1944

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Gedenken an die Männer und Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime ist es in diesem Jahr zu einem Vorfall gekommen, bei dem im Bendlerblock der Kranz der AfD entfernt wurde. Die Stiftung 20. Juli 1944 nimmt hierzu Stellung.

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Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand sehr persönlicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Geschichte des Widerstands wird dadurch lebendig und mit schriftlichen sowie bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. Diese Erinnerungsskizzen geben einen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 und vermitteln einen Eindruck zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangenen Jahrzehnten.

Ein Flug in die Vergangenheit

ADOLF REICHWEIN ging Anfang der 30er Jahre in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und wurde 1940 Mitglied des „Kreisauer Kreises“. Seine Tochter Sabine erinnert sich an den begeisterten Sportpiloten und träumt von einem letzten Flug mit ihm in Vergangenheit und Gegenwart.

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Reden und Ansprachen

Der 20. Juli 1944 ist ein zentraler Bezugspunkt in der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit Beginn der 1950er Jahre finden in Bonn und Berlin regelmäßig Gedenkfeiern statt. Mit Ansprachen wird der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht sowie der Menschen, die sich in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur zur Wehr setzten. Auch bei vielen anderen Veranstaltungen wird der Männer und Frauen des 20. Juli 1944 gedacht.

Feierstunde am 20. Juli 2025 mit Matthias Brandt als Hauptredner

Vorschau
© Henning Schacht

In der Gedenkstätte Plötzensee hat die Stiftung 20. Juli 1944 am 20. Juli 2025 zusammen mit der Bundesregierung an den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 erinnert. In diesem Jahr hielt der Schauspieler und Autor Matthias Brandt die Ansprache. In seiner Rede sprach er in sehr persönlichen Worten über das Erbe seiner Eltern Rut und Willy Brandt, über Weggefährten aus der Arbeiterbewegung wie Julius Leber und über Mut, Verantwortung und die bleibende Bedeutung von Haltung. Seine Rede können Sie hier nachlesen. 



 

19.07.2025
Rede
© Henning Schacht
Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Rede

20.07.2025
Begrüßung
@ Henning Schacht
Dr. Stefanie Hubig

Begrüßung

20.07.2025
Grußwort
@ Henning Schacht
Kai Wegner

Grußwort