Gedenkveranstaltung am 16. April 2026

Aus Anlass des 81. Jahrestages der Mordaktion vom 22.-24. April 1945 laden die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Stiftung 20. Juli 1944 zu einer Gedenkveranstaltung ein:
Zur Lebenssituation der Häftlinge im Zellengefängnis Lehrter Straße 1944/45
Donnerstag, 16. April 2026, 18 Uhr
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2 B
Weitere Informationen und Anmeldung hier

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand sehr persönlicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Geschichte des Widerstands wird dadurch lebendig und mit schriftlichen sowie bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. Diese Erinnerungsskizzen geben einen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 und vermitteln einen Eindruck zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangenen Jahrzehnten.

Ein Flug in die Vergangenheit

ADOLF REICHWEIN ging Anfang der 30er Jahre in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und wurde 1940 Mitglied des „Kreisauer Kreises“. Seine Tochter Sabine erinnert sich an den begeisterten Sportpiloten und träumt von einem letzten Flug mit ihm in Vergangenheit und Gegenwart.

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Reden und Ansprachen

Der 20. Juli 1944 ist ein zentraler Bezugspunkt in der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit Beginn der 1950er Jahre finden in Bonn und Berlin regelmäßig Gedenkfeiern statt. Mit Ansprachen wird der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht sowie der Menschen, die sich in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur zur Wehr setzten. Auch bei vielen anderen Veranstaltungen wird der Männer und Frauen des 20. Juli 1944 gedacht.

Feierstunde am 20. Juli 2025 mit Matthias Brandt als Hauptredner

Vorschau
© Henning Schacht

In der Gedenkstätte Plötzensee hat die Stiftung 20. Juli 1944 am 20. Juli 2025 zusammen mit der Bundesregierung an den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 erinnert. In diesem Jahr hielt der Schauspieler und Autor Matthias Brandt die Ansprache. In seiner Rede sprach er in sehr persönlichen Worten über das Erbe seiner Eltern Rut und Willy Brandt, über Weggefährten aus der Arbeiterbewegung wie Julius Leber und über Mut, Verantwortung und die bleibende Bedeutung von Haltung. Seine Rede können Sie hier nachlesen. 



 

19.07.2025
Rede
© Henning Schacht
Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Rede

20.07.2025
Begrüßung
@ Henning Schacht
Dr. Stefanie Hubig

Begrüßung

20.07.2025
Grußwort
@ Henning Schacht
Kai Wegner

Grußwort